Die Villa Eschenburg liegt nur wenige Gehminuten vor dem Burgtor
Lübecks (Nähe Travemünder Allee). Das von dem bedeutenden Architekten
Christian Frederik Hansen um 1800 erbaute Landhaus ist der einstige
Stammsitz der Musikhochschule Lübeck. Das ehemalige Sommerhaus eines
Lübecker Kaufmanns gehört zu den herausragenden Beispielen des norddeutsch-dänischen
Klassizismus.
Es wurde nach einem Brand im September 1998 denkmalgerecht saniert
und im Sommer 2002 wiedereröffnet. Mit seiner historischen Ausstattung
spiegelt es die herrschaftliche Wohn- und Lebensform des frühen
19. Jahrhunderts wider. 1886 wurde die Villa von Senator Johann
Hermann Eschenburg erworben, der für das Haus und den herrlichen
Garten bis heute namensgebend ist.
Der glänzend restaurierte Festsaal bietet den stilvollen Rahmen
für Konzerte, Themenabende, Vorträge und Präsentationen. Im ebenfalls
historischen Gartensaal der Villa ist ein feiner Ausstellungsraum
entstanden, der Leben und Werk von Johannes Brahms im Rahmen wechselnder
Ausstellungen anschaulich werden
lässt.
Durch die enge Verbindung von Brahms-Institut und Musikhochschule
unter einem Dach hat sich der fruchtbare Austausch von Musikforschung
und Musikausübung weiter intensiviert. Das kreative Wechselspiel
von Forschung und Praxis ist das besondere Merkmal dieses Hauses.
Die Villa Eschenburg verfügt über eine rollstuhlgerechte
Ausstattung.