Veranstaltungen

Veranstaltungen in der Villa Eschenburg

Das Brahms-Institut freut sich, Sie zu unseren Konzertreihen, Themenabenden und Vorträgen in sein Domizil einladen zu dürfen.

Der Hansensaal bietet den stilvollen Rahmen für unsere Konzerte und Vorträge, die Johannes Brahms aus ganz unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Ein Schwerpunkt der Vermittlung liegt dabei auf dem Dialog von Forschung und Praxis, von Wort und Musik.

Für Informationen zu Veranstaltungen, die kürzlich stattfanden, besuchen Sie bitte auch unsere Rückschau.

Die Villa Eschenburg verfügt über eine rollstuhlgerechte Ausstattung.

Aktuelle Termine:

Prof. Gesine Dreyer

Sonnabend 11.6.2016 – 15 Uhr

Musik im Museum

Musik für Harfe

Es musizieren:

Beata Czapska
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Concerto für Harfe und Orchester, B-Dur, op.4 Nr.6
Andante allegro, Larghetto, Allegro moderato

Maik Hoppe
Carlos Salzedo (1885-1961)
La Désirade

Jara Elena Egen und Jacob Ormaza (Violine, Klasse Prof. Maria Egelhof) 
Camille Saint-Säens (1835-1921)
Fantaisie für Violine und Harfe, op.124

Jara Elena Egen
Ferenc Farkas (1905-2000)
aus Ungarische Tänze des 17. Jahrhunderts
-Lapockás tánca
-Chorea
-Apor Lázár tánca

Bettine Kuffer
Jacques Ibert (1890-1962)
Fantaisie 

Beata Czapska und Xuying Zhang (Flöte, Klasse Prof. Angela Firkins)
Joseph Lauber (1864-1952)
Quatre Danses Médiévales für Flöte und Harfe
3. Satz Pavane, 4. Satz Gaillarde

Maik Hoppe und Nora-Elisa Kahl
Bernard Andrès (*1941)
Le jardin des paons (pour deux harpes)

Patrick Huss (Percussion, Klasse Oliver Sonntag) und Nora-Elisa Kahl 
Evelyn Huber (*1970)
Sternanis

Stefan Weymar M.A. Sprecher

Eintritt 8 / 5 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Freitag 1.7.2016 – 18 Uhr

Ausstellungseröffnung

Kontinuitäten? – Haydn und Brahms

(weitere Informationen zur Eröffnung folgen)

>> Pressemitteilung

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Violetta Khachikyan

Sonnabend 23.7.2016 – 15 Uhr

Brahms-Café I

Musik für Klavier

Johann Sebastian Bach: Toccata D-Dur, BWV 912
Robert Schumann: 3 Romanzen Op.28
(1.Sehr markiert.2. Einfach.3. Sehr markiert)
Johannes Brahms: 2 Rhapsodien Op.79
Johannes Brahms: Johann Sebastian Bach: Chaconne d-Moll
(Bearbeitung für die linke Hand)

Violetta Khachikyan Klavier

Eintritt 8 / 5 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Sonnabend 13.8.2016 – 15 Uhr

Brahms-Café II

Gesprächskonzert »Hausmusik«

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate D-Dur KV 381 (123a)
1. Allegro

Franz Schubert (1797–1828)
Trois Marches Militaires op. 51 / D 733
1. Allegro vivace  (D-Dur)

Robert Schumann (1810–1856) / Georges Bizet (1838–1875)
Schumann: Studien für den Pedalflügel: Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56 (gedruckt 1845)– für Klavier zu vier Händen gesetzt von Georges Bizet (gedruckt ca. 1873)

1. Nicht zu schnell  (C-Dur)
2. Mit innigem Ausdruck  (a-Moll)
3. Andantino – Etwas schneller  (E-Dur)
4. Innig  (As-Dur)
5. Nicht zu schnell  (h-Moll)
6. Adagio  (H-Dur)

Georg Hendrik Witte (1843–1929)
Walzer für das Pianoforte zu vier Händen op. 7
(„Johannes Brahms zugeeignet“)

4. Poco vivace  (E-Dur)
6. Animato assai – poco tranquillo – Animato assai  (h-Moll)
7. Moderato espressivo  (G-Dur)
8. Animato  (E-Dur)
10. Allegro impetuoso  (d-Moll)

Johannes Brahms (1833–1897)
Ungarische Tänze WoO 1
5. Allegro – Vivace –Allegro  (fis Moll)
(in der von Brahms gewünschten Ausführung des Vivace-Mittelteils)

Es musizieren:
Anna Theresa Struck-Berghäuser Klavier
Michael Struck Klavier / Moderation

Das Klavier war  d a s  Instrument des 19. Jahrhunderts – nicht nur für Virtuosen. Es diente ebenso der gehobenen Freizeitbeschäftigung »Hausmusik«. Das war nicht nur Klimpern von Salonmusik, sondern auch vierhändiges Spiel anspruchsvoller Originalwerke oder Symphoniearrangements.

Das Gesprächskonzert »Hausmusik« führt in die Welt vierhändigen Spiels – vom 18. Jahrhundert (Mozart) bis in die Spätromantik. Humorvolle Zitate beleuchten Bedeutung und Auswüchse des Hausmusizierens. Populäres wie ein Mozart-Satz und Brahms’ Ungarische Tänze trifft auf Raritäten wie Schumanns Pedalflügelstudien in Bizets Vierhandfassung oder die Brahms gewidmeten Walzer Georg H. Wittes. Doch selbst Brahms’ 5. Ungarischer Tanz erklingt bei diesem »Brahms-Café« als Rarität – nämlich so, wie der Komponist ihn (laut einem wiederentdeckten Schreiben) hören wollte und somit anders, als er heute üblicherweise gespielt wird. »Hausmusikalisch« ist auch das ausführende Vater-Tochter-Duo des Musikwissenschaftlers und Pianisten Dr. Michael Struck und der Jura-Doktorandin Anna Theresa Struck-Berghäuser.

Anna Theresa Struck-Berghäuser (geboren 1987 in Kiel) studiert Jura an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Nach dem 1. Staatsexamen arbeitet sie an ihrer Dissertation und trat 2016 ihr Referendariat an. Als Kind und Jugendliche erhielt sie zunächst von ihrem Vater Michael Struck, dann von der Kieler Pianistin Ina Peeken Klavierunterricht. Zwischen 1996 und 2004 nahm sie verschiedentlich als Kammermusikpianistin an Bundeswettbewerben Jugend musiziert teil und gewann dabei erste, zweite und dritte Preise. Im vierhändigen Klavierduo mit ihrem Vater war sie – teilweise in Zusammenarbeit mit dem Vokalensemble der Universität Kiel – in Universitätskonzerten sowie beim 22. Internationalen Brahmsfest Mürzzuschlag 2014 pianistisch aktiv. Seit einigen Jahren schreibt sie freiberuflich Musikkritiken für die Kieler Nachrichten.

Dr. Michael Struck (geboren 1952 in Hannover) studierte Schulmusik, Klavier (Werner Schröter), Musikwissenschaft (Constantin Floros) und Pädagogik an der Musikhochschule und Universität Hamburg. 1984 wurde er mit seiner Dissertation Die umstrittenen späten Instrumentalwerke Schumanns promoviert. Seit 1983 zunächst im Schuldienst, arbeitet er seit 1985 an der Forschungsstelle der neuen Johannes Brahms Gesamtausgabe an der Universität Kiel (Mitglied der Editionsleitung). Er legte zahlreiche Publikationen zur Musik des 18.–20. Jahrhunderts vor. Zudem ist er als Musikkritiker und als Pianist tätig (Gesprächskonzerte, Zusammenarbeit mit dem Vokalensemble der Universität Kiel). 2009 erhielt er den Schumann-Preis der Stadt Zwickau und war 2010 als Mitglied der Kieler Brahms-Forschungsstelle Mit-Preisträger des Brahms-Preises 2010 der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein.

Eintritt 8 / 5 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

25 Jahre Brahms-Institut


Videoaufzeichnung
des Festaktes vom 22. April 2016

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