Wie zahlreiche andere Institutionen hat auch das Brahms-Institut
begonnen, seine kostbaren Bestände zu digitalisieren und über
das Internet zu präsentieren. Ziel ist es, in naher Zukunft
die gesamten Archivbestände in digitaler Form (in für
editorische und publizistische Zwecke ausreichender Qualität)
zur Verfügung zu stellen.
Die Arbeiten werden in einzelnen Abschnitten ausgeführt. Zur
Verfügung steht bereits der ikonographische Bestand sowie der
"Digitale Notenschrank" mit den Erstausgaben bzw. Erstdrucken
von Johannes Brahms. Dieses Großprojekt wurde vom Wissenschaftsministerium
des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Schleswig-Holstein-Fonds
großzügig finanziert.
Das Brahms-Institut braucht mit derzeit über 12.000 Digitalisaten
den Vergleich mit anderen Institutionen nicht zu scheuen. Die Digitalisate
liegen in einer Auflösung von 1.200 dpi (Fotos) bzw. 400 dpi
(Drucke, Briefe etc.) im tif-Format vor und sind bereits sorgfältig
freigestellt, was die graphische Weiterverarbeitung erheblich erleichtert.
Gespeichert sind die heute insgesamt rund 750 Gigabyte Daten auf
einem speziell für diesen Zweck angeschafften Backupsystem
im Server-Raum der Villa Eschenburg. Zusätzlich sind die Daten
noch einmal auf optischen Datenträgern (CDs / DVDs) vorhanden.
Die Präsentation im Internet erfolgt über datenbank- und
serverunabhängige HTML-Galerien, für die lediglich ein
Browser mit Java Script notwendig sind.
Aktivieren Sie daher bitte Java-Script!
Fragen und Anregungen richten Sie bitte direkt an den Bibliothekar
Stefan Weymar