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Nutzungshinweise für die
Handhabung der BBV-Datenbank
Das BBV ist eine Datenbank mit 10.889 Regesten. Dem
Nutzer bietet sich die Möglichkeit, diese Datenbank
nach Verfassern, Empfängern, Orten, Zeiträumen
oder per Volltextsuche abzufragen, und so nach einzelnen
Schriftstücken oder Korrespondenzen zu recherchieren.
»Volltextsuche« meint hier jedoch nicht
den Zugriff auf vollständige Brieftexte. Da es
sich um ein Verzeichnis und nicht um eine digitale
Brief-Edition handelt, können über das BBV
lediglich die Incipits, also die Briefanfänge
der verzeichneten Schreiben recherchiert werden. Durch
die chronologische Ordnung des Verzeichnisses erscheinen
Briefe und Gegenbriefe aufeinander folgend. So ist
es leicht möglich, jene Teile der Korrespondenz
zu ermitteln, die in bisherigen Briefausgaben nicht
erschienen sind.
Jeder Brief ist durch einem Datensatz verzeichnet,
der neben dem Schreiber und Empfänger auch den
Ort, das Datum sowie das Incipit umfasst. Darüber
hinaus werden Angaben zur Veröffentlichung des
jeweiligen Schreibens angeführt. (Die Siglen
der verwendeten Literatur sind dem Siglenverzeichnis zu entnehmen.) Weiterhin erhält
der Nutzer Auskunft über die Objektart (z. B.
Brief, Korrespondenzkarte oder Telegramm) und zum
Fundort der Quelle.
Teile eines Datensatzes, die nicht von der Hand des
Schreibers stammen - meist die Datierung - sind durch
eckige Klammern kenntlich gemacht. Konnte dennoch
eine Datierung ermittelt werden (etwa durch Poststempel,
Empfangs- oder Archivnotizen), ist deren Herleitung
durch Anmerkungen nachgewiesen. Jede an einem Datensatz
angebrachte Ergänzung, die nicht der Originalquelle
zu entnehmen ist, wird am Ende des jeweiligen Eintrags
kommentiert. Diese Kommentare sind unter der Rubrik
"Quelle" als "Anmerkungen" angebracht.
Durch Auswahl in den Suchfeldern besteht die Möglichkeit,
Brahms' Schriftwechsel mit ausgewählten Personen,
die Korrespondenz eines Zeitraumes oder die Bestände
einzelner Bibliotheken abzufragen.
Einzelne Briefe können sowohl über das Datum
als auch über das Incipit recherchiert werden,
wobei zu beachten ist, das die Incipits grundsätzlich
ohne Anrede verzeichnet sind. Bei der Incipit-Recherche
empfiehlt es sich, zunächst ein prägnantes
Wort oder eine charakteristische Wortgruppe für
die Volltextsuche zu verwenden.
Natürlich war es nicht möglich, alle Briefe
im Original zu sichten, was besonders im Fall der
unpublizierten Schreiben dazu geführt hat, dass
die Incipits nicht immer bekannt, oder nur fragmentarisch
zu ermitteln waren. Ist das verzeichnete Incipit nicht
der Beginn eines Briefes, oder werden Textauslassungen
kenntlich gemacht, geschieht dies durch in eckige
Klammern gesetzte Auslassungspunkte: [
].
Bei der Recherche muss die Schreibweise der Incipits
exakt der Orthographie der Quellen entsprechen, um
in der Datenbank abgerufen werden zu können.
Hier kann freilich nicht auf alle Abweichung zur heutigen
Orthographie eingegangen werden, hilfreich sind aber
vielleicht folgende, häufig anzutreffende orthografische
Eigenarten, die zu berücksichtigen sind:
- häufig folgt auf ein t ein stummes
h (z. B. "Mittheilung", "Theilnahme",
"Es thut mir leid")
- anstelle eines k oder z
wird in manchen Wörtern ein c verwendet
(z. B. "Concert", "Carlsgasse")
- auch die Verwendung von s, bzw. ss
und ß folgt nicht der modernen
Rechtschreibung
- als Bindestrich wird meist das Zeichen = verwendet
- Tonartangaben werden von Brahms häufig zusammen
geschrieben (z. B. "Cmoll")
- weiterhin hat Brahms häufig Abkürzungen
verwendet - so kürzt er und mit
u., meine, meines
oder meiner
etc. mit m. und oder häufig
mit o. ab
- auch Ortsnamen können von der heutigen Schreibung
abweichen (z. B. "Carlsruhe", "Cöln"
etc.) oder abgekürzt
worden sein (z. B. H. für Hamburg,
B. für Berlin oder L.
für Leipzig)
- Für den Ortszusatz bei der Datumsangabe,
ist die Schreibweise der modernen Rechtschreibung
angeglichen worden.
Mögliche detaillierte Ortsangaben, wie Straßennamen
oder Namen von Hotels, sind nur
über die Volltextsuche zu ermitteln.
- Zu beachten sind auch französisierte Schreibweisen;
z. B. das Wort "Paket" wird in aller Regel
"Paquet" geschrieben.
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