|
Als weltweit frei zugängliche Internet-Datenbank
verzeichnet das Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis sämtliche
Briefe von und an Johannes Brahms und ist so ein wichtiges
Grundlagenwerk für die Forschung zu Leben und
Werk des Komponisten [Hintergrund].
Neben kulturhistorisch-biographischen Aspekten bietet
die hierin erschlossene Brahms-Korrespondenz zentrale
Angaben über Entstehung, Veröffentlichung,
Quellenfiliation und Rezeption der Brahms-Werke.
Das Verzeichnis, das über 10.800 Briefe auflistet,
entstand als Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG). Die Vorbereitungsphase wurde von der Possehl-Stiftung
Lübeck unterstützt. Die Umsetzung des Projektes
konnte zudem nur durch die engagierte Mitarbeit zahlreicher
Institutionen realisiert werden [Partner].
Erstmals sind mit dem BBV alle Briefe von und an Brahms
in einem chronologisch-systematischen Verzeichnis
gelistet, was die Recherche enorm erleichtert (beachten
Sie bitte die Nutzungshinweise). Von den 10.800 ermittelten
Briefen stammen 6.840 von Brahms und 3.960 von seinen
über 1.000 Briefpartnern. Immerhin sind davon
bislang noch 3.476 Schreiben unveröffentlicht.
Das BBV ist ein work in progress, d.h.
jeder neu ermittelte Brief soll auch weiterhin in
die Datenbank eingepflegt werden. Jedwede Hinweise
auf weitere Briefe, aber auch Korrekturen bzw. Ergänzungen
sind bestens willkommen.
zur
Datenbank
Rundfunk-Interview
zum Projekt auf WDR3 TonArt vom 22. März
2010
Das BBV ist folgendermaßen zu zitieren:
Wolfgang Sandberger, Christiane Wiesenfeldt: Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis
(BBV): chronologisch-systematisches Verzeichnis sämtlicher
Briefe von und an Johannes Brahms, gefördert
von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter Mitarbeit
von Fabian Bergener, Peter Schmitz und Andreas Hund,
www.brahms-institut.de, 2010.
|