Hamburger Abendblatt, 1. November 2007,

Brahms' digitaler Notenschrank

LÜBECK - Das Lübecker Brahms-lnstitut öffnet heute seinen "Digitalen Notenschrank". Unter der Internet-Adresse www.brahms-institut.de bietet er die Möglichkeit, über 11 000 Notenseiten der rund 160 Erstdrucke des in Hamburg geborenen Komponisten abzurufen.
Die Digitalisierung der Bestände werde den Zugang zu den Quellen verbessern und zugleich die kostbaren Original-Bestände schonen, sagte Institutsleiter Wolfgang Sandberger. Brahms habe nur eine geringe Zahl von Skizzen und Entwürfen hinterlassen. Zum Teil habe er sie gezielt vernichtet und somit einen Einblick in frühe Schaffensphasen seiner Werke verwehrt. Das Land Schleswig-Holstein hat das Digitalisierungsprojekt mit rund 90 000 Euro gefördert. Neben der reinen Bildinformation werden im Internet auch Angaben zu Ausgabe, Entstehungszeit, erster Aufführung und ersten Interpreten zu finden sein. (epd)






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