Wie zahlreiche andere Institutionen
hat auch das Brahms-Institut begonnen, seine kostbaren
Bestände zu digitalisieren und über das Internet zu
präsentieren. Ziel ist es, in naher Zukunft die gesamten
Archivbestände in digitaler Form (in für editorische
und publizistische Zwecke ausreichender Qualität) zur
Verfügung zu stellen.
Begonnen wurde 2003 mit dem Fotobestand, der
zum großen Teil aus dem Brahms-Nachlass stammt. 2006
folgten mit dem Digitalen Notenschrank die Erst-
und Frühdrucke der Werke von Johannes Brahms. Dieses
Großprojekt wurde vom Wissenschaftsministerium des Landes
Schleswig-Holstein im Rahmen des Schleswig-Holstein-Fonds
großzügig finanziert.
Mit hauseigenen Mitteln wurden 2007 sämtliche Programmzettel
und -hefte digitalisiert und für das Internet aufbereitet.
Zuletzt ermöglichte wiederum das Land Schleswig-Holstein
die Digitalisierung der Brahms-Autographe, Stichvorlagen,
Brahms-Briefe und zahlreicher Erstdrucke Brahms
gewidmeter Werke, die wir ab Sommer 2010
im Internet präsentieren.
Zudem steht dann Brahms' persönliches Adressbuch
zur Ansicht bereit.
Das Brahms-Institut braucht mit derzeit annähernd 20.000
online verfügbaren Digitalisaten den Vergleich mit anderen
Institutionen nicht zu scheuen. Die Digitalisate liegen
in einer Auflösung von 1.200 dpi (Fotos) bzw. 400 dpi
(Autographe, Briefe, Drucke etc.) als RGB-Tifs vor und
sind bereits sorgfältig freigestellt, um die graphische
Weiterverarbeitung zu erleichtern. Auch in gestalterischer
Hinsicht setzt die Präsentation des Archivs neue Maßstäbe.
Gespeichert sind die Daten auf einem speziell für diesen
Zweck mit Landesmitteln angeschafften Bandsicherungssystem
im Server-Raum der Villa Eschenburg. Zusätzlich sind
die Daten noch einmal auf optischen Datenträgern (CDs
/ DVDs) in der Bibliothek und auf den Festplatten des
Scan-Dienstleisters vorhanden.
Die Präsentation erfolgt über datenbank- und serverunabhängige
HTML-Galerien, für die lediglichein Browser und Java
Script notwendig sind. Aktivieren Sie daher bitte Java-Script!
Fragen und Anregungen richten Sie bitte direkt an den
Bibliothekar Stefan Weymar M. A..